Neuer Trailer: POWER RANGERS

Heute ist offenbar Trailer-Tag, na sei’s drum. Ich hatte ja von diesem POWER RANGERS-Film so überhaupt nichts erwartet, aber nachdem bereits der erste Trailer wirklich gut aussah, setzt der zweite sogar noch einen drauf, das sieht alles wirklich nicht schlecht aus.

Regie führt Dean Israelite (PROJECT ALMANAC), das Drehbuch verfasste John Gatins nach einer Story von Matt Sazama, Burk Sharpless, Michele Mulroney und Kieran Mulroney. Es spielen unter anderem: Bryan Cranston, Elizabeth Banks, Naomi Scott, Becky G., Dacre Montgomery, Ludi Lin und RJ Cyler.

Deutschlandstart ist am 23. März 2017.

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Großartiger Trailer zu Trainspotting 2

Ich bin völlig hin und weg! Meinem Lieblingsregisseur Danny Boyle ist es tatsächlich gelungen, ein Trainspotting Sequel zu drehen, das zumindest für einen fantastischen Trailer taugt. So überraschend finde ich das aber nicht. Immerhin handelt es sich um Danny fucking Boyle und nachdem die Idee ihm zehn Jahre lang im Kopf herumgeschwirrt ist, Irwin Welshs Porno zu adaptieren, sollte man auch nichts anderes erwarten. Trotzdem ist es überaus erfreulich und bemerkenswert, wie großartig das aussieht. Die Schauspieler sind auch allesamt noch gut unterwegs, haben sich toll gehalten und insgesamt bin ich gerade voll des Hypes. Der Film startet bei uns leider erst mit Verspätung am 16. Februar, aber sich den auf Deutsch anzuschauen wäre wohl ohnehin ein Verbrechen.


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Kickstart This: Ein spiritueller Nachfolger von Shadow of the Colossus

prey for the gods

Gerade auf Kickstarter für $15 unterstützt: Prey for the Gods, ein spiritueller Nachfolger von Shadow of the Colossus, bei dem man ebenfalls durch eine verlassene Welt sparziert und gegen überdimensionale Monsterwesen kämpfen muss. Die Entwickler haben nichts mit Team Ico zu tun, aber tonal scheint mir das schon sehr ähnlich.

Der leicht cartoonhafte Look gefällt mir, lediglich die Spielfigur selbst könnte noch etwas Arbeit vertragen. Vor allem die Umwelteinwirkung auf die Spielfigur mag ich sehr. Diese erinnert teilweise auch an Journey, aber eben mit mehr RPG-Elementen. Ob es sich lohnt, große Erwartungen zu hegen, werden wir ab Dezember 2017 selbst feststellen können; zumindest wird dieses Release Date bei Kickstarter angegeben. Optimistisch, aber machbar. Diese Kickstarter-Projekte sind eben ein gewisses Glücksspiel.

In Prey for the Gods, you play a lone hero sent to the edge of a dying world to discover the mystery behind a never-ending winter. Arriving with only the clothes on your back, you must survive the colossal dangers that you encounter. To restore balance and reclaim the land from the brink, you will be faced with questions that not even a God knows the answer to.

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Battlefield 1 – Gefangen zwischen Gameplay und Gewissen

BF1 Concept Art (4)
Concept Art via Indier
Hey Sascha, du hast noch gar nichts zum Trailer zu Battlefield 1 geschrieben.
Hi, ja, das stimmt.
Wieso denn das? Magst du die Videospielereihe nicht mehr?
Doch, eigentlich schon. Battlefield begleitete mich eigentlich seit dem Release des ersten Teils stetig.
Ach, stimmt ja. Du hast das ja auch mal sogar professionell gespielt. So mit Training, einem Team und Geld. Das hast du zumindest ein paar Mal prahlerisch in deinem Blog erwähnt.
Ja, Battlefield 2 und 2142.
Oh wow, 2142 war auch mein Lieblingsspiel der Reihe. Da gab es so viele neue, coole Ideen, wie zum Beispiel den Titan Mode… und jetzt redet da keiner mehr darüber.
Ich weiß ja auch nicht wieso. Ich gebe dir aber völlig Recht, sehr schade auf jeden Fall.
Ja, und jetzt Battlefield 1 oder was?
Na 2143 wäre mir auch lieber gewesen.
Jaja, aber… Battlefield 1, was sagste?
Ach… eigentlich nicht viel. Du hast ja selbst festgestellt, dass ich noch nichts dazu verfasst habe.
Ja, wieso eigentlich?
Na, das hat einmal den Grund, dass man bei dem Bloggen eines Trailers entweder schnell sein muss, um die erste Welle an Hits abzustauben – halte ich aber prinzipiell für eher so zweitrangig, wenn auch cool, weil Hits – oder man hat halt was zu sagen.
Willste jetzt mit RL angeben oder wie? Freitag Abends wohl was Besseres zu tun gehabt, hm?
Naja, schon? Ich weiß nicht. Battlefield machte immer großen Spaß, aber ohne ein Team und die Motivation eines herausfordernden Matches mit taktischen Zügen ist es mir zu arcade-y gewor–
Laber jetzt mal nicht so viel. Battlefield 1! Du hast doch sicher was zu sagen.

BF1 Concept Art (1)

Das ist es ja… irgendwie stelle ich zum ersten Mal seit Jahren fest, dass ich keine wirkliche Meinung habe. Oder zwei gegensätzliche Meinungen, deren Kampf ich in meinem Kopf austragen, was mich so ermüdet, dass–
JAAAA, aber individuelles Panzer-Gameplay, Alter! Mehrere Leute in einem Panzer! Environmental-destruction-levolution! Wechselndes Wetter! FLAMMENWERFER!
Richtig, und Senfgas eben auch. Wenn du dir die Umfragen anschaust, wollten die Leute ein Spiel, das im zweiten Weltkrieg spielt. Interesse am ersten Weltkrieg hatten die Leute eher weniger, auch weil–
FLAMMENWERFAAHHHH!!!11
–viele eben bereits schon wissen, dass die Schlachten des ersten Weltkriegs mit Artillerie, neumodischen Chemiewaffen und in Schützengräben geführt wurden. Die Spieler wollen klare Verhältnisse, die guten Amis gegen die bösen Nazis, Carentan, 4v4, bämbäm.
Das ist jetzt aber Call of Duty.
Dann halt 64 auf El Alamein. Du weißt, was ich meine.
Da ist vielleicht was dran. Ich sehe es auch problematisch, dass nun dieser Schauplatz von DICE neu interpretiert wird und bewusst “nicht dokumentarisch” umgesetzt wird. Aber hey, Sascha, komm. Ist doch nur ein Spiel. Kaufen wirste dir es doch eh trotzdem.
Ja, klar. aber davon abgesehen gilt es eine Diskussion zu führen. Als großer Fan des Franchises verspreche ich mir halt eine glorreiche Rückkehr zum Gameplay, das mich vor 15 Jahren so erfreut hatte. Es gibt wieder Iron Sights, die dich anders schießen lassen und es wird Platz für echte Dogfights geben, die nicht von nervigen Lock-on-Scheißern unterbrochen werden.
Ja, siehste, that’s the spirit! PEWPEWPEW!
Aber das hätte ich nicht im ersten Weltkrieg gebraucht.
Jammer mal nicht so, nimm’s nicht so ernst.
Doch, irgendwie schon. Ich verstehe ja auch, dass er erste Weltkrieg ein interessantes Ereignis für DICE ist, an dem man sich kreativ abarbeiten kann. Viele Gegensätze, Panzer gegen Pferde und sowas, aber schlussendlich kann ich nicht drum herum, dass das Spiel die Schicksale und Opfer der Menschen minimiert. Ich weiß zwar auch, dass das beim eigentlichen Gameplay nur sehr wenig Bedeutung hat, geht es doch mehr um eine Reiz-Reaktions-Kette und tatsächlich einem Gefühl der Überlegenheit, besser beim Spiel oder der Taktik zu sein. Trotzdem könnte ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, zum Beispiel ein Senfgas-Levolution-Event sehen zu wollen. Oder wenn der Zeppelin auf das Schlachtfeld kracht… das sind wunderbare cineastische Momente in einem Videospiel, aber gleichzeitig gab es noch nie dieses Maß an Zerstörung in einem Battlefield-Spiel. Dazu kommt nun auch die bereits aus Bad Company bekannte Zerstörung der Häuser – nur eben historisch korrekt, nicht in fiktiven Events.

BF1 Concept Art (3)

Also triffst du da eine Unterscheidung?
Das weiß ich nicht so wirklich. Eigentlich nicht, weil die Motivation der Figuren immer gleich bleibt, nämlich so viele andere Gegner umzubringen wie möglich. Im Namen eines Krieges, für den der Einzelne wohl kaum Verwendung hat. Und gerade deshalb ist der Kampf des Soldaten im ersten Weltkrieg schließlich umso schwieriger darzustellen. Niemand wird in Battlefield 1 in einem Graben verhungern, verbluten oder mit Fußbrand reudig und verwirrt verrecken. EA verspricht ein actiongeladenes Spiel mit *SPASSSPASSSPASS*, aber der Trailer alleine löst bei mir schon dieses Unbehagen aus. Ich bezweifle, dass ich dieses Spiel spielen werden kann, ohne an die tatsächlich Gestorbenen denken zu müssen, eben besonders wenn das alles in total-echt-geiler-Ingame-Grafik angepriesen wird.
Hmm, vielleicht hast du da einen Punkt. Aber spielen wirst du es trotzdem, oder?
Wahrscheinlich ja. Ich werde es mir auf jeden Fall kaufen und antesten und erneut reflektieren. DICE könnte daraus theoretisch einen interessanten, historischen Shooter bauen, der zumindest im Singleplayer-Modus den Hintergrund subtiler angeht. Dass man dem Spieler aber mehr Sandbox-artige Möglichkeiten geben will, die Missionen zu erledigen, ist eben das genaue Gegenteil von einer gelenkten, intensiven Spieleerfahrung.
Ja, und jetzt?
Nichts. Erst einmal abwarten und anspielen. Ich verurteile niemanden, der sich auf das Spiel freut. Aus Sicht des Gameplays verspricht Battlefield 1 mit seinem back-to-the-roots-Ansatz tatsächlich mein Lieblingsteil der Reihe seit BFBC2: Vietnam zu werden. Ich freue mich also auch. Den Rest finde ich aber problematisch. Gewalt in Videospielen finde ich nicht prinzipiell verwerflich, aber gerade der erste Weltkrieg ist ein schwieriges Subjekt. Mal schauen, was DICE draus macht. Aber dass DICE in diesem Titel nun so einen großen Fokus auf den Nahkampf legen will, bereitet mir Bauchschmerzen.
Das mag schon sein, aber es gibt doch auch genügend andere Spiele, die eben genau dies machen. Valiant Hearts kann man dann spielen. Oder allgemein… vielleicht inspiriert jemanden das Setting zu eigenen Recherchen? So war das doch mit dir und BF1942 auch.
Stimmt.

BF1 Concept Art (2)

Oder man spielt This War of Mine. Oder man liest Im Westen Nichts Neues, wenn man eine wirklich emotionale, tiefsinnige Auseinandersetzung mit dem Thema haben will. Für DICE ist der Weltkrieg eben nur ein Theme, das sie auf das bekannte Format draufklatschen.
Aber genau das ist doch das Problem, oder nicht?
Nicht notwendigerweise. Nicht weniger, als es das bei BF1942, Call of Duty oder einem anderen vergleichbaren Shooter jemals war. Videospiele führen nicht zu Gew-
Ja, klar, das musst du mir nicht erzählen.
Aber man muss es trotzdem festhalten. Es ist noch kein Jahrzehnt her, da hatten wir ständig diese nervigen Diskussionen. Ein reflektierter Umgang mit dem Spiel kann sowohl Abstand als auch Spaß ermöglichen. Er ermöglicht darüberhinaus auch einen tiefgehenderen Ansatz, um sich über das Spiel und das Genre generell zu unterhalten. Gleichermaßen kann diese Diskussion aber auch Konsequenzen für die Zukunft der Spieleentwicklung mit sich tragen. Das ist das Wichtigste. Dass wir miteinander reden.
Stimmt.

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New Star Trek Beyond Trailer Sets Phasers To HYPE

star trek beyond poster

Hollywood. Unendliche Poster. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies ist das neue Poster zu Star Trek Beyond, das mit seiner Hommage an Richard Donners Superman und seiner schlichten Gestaltung neues Leben in die Posterwelt zaubert. Viele Lichtjahre von der drögen Ansammlung von Photoshopköpfen entfernt, dringt dieses Poster mit seinem klassischen Charme in qualitative Bereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. (Oder zumindest in den gefühlt letzten zehn Jahren für einen Hollywood Blockbuster. Das hier ist auch toll.)

Der neue Trailer steht dem Poster in nicht Vielem nach. Nach dem ersten eher enttäuschenden Trailer sieht Justin Lins Star Trek Beyond nun verdammt sexy aus. Der Shot vom Subspace sieht atemberaubend aus, die Stimmung ist ernster und bedrohlicher und das Drama um die Erkundung des Weltalls erscheint aufrichtig. Wie auch immer der Film an Ende wird, endlich haben wir mal einen neuen Star Trek Film mit dieser Crew, der sich nicht um die Erde dreht. Star Trek Beyond startet bei uns am 21. Juli.

In “Beyond,” the Enterprise crew explores the furthest reaches of uncharted space, where they encounter a mysterious new enemy who puts them and everything the Federation stands for to the test.

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