Jurassic World Evolution lässt uns einen eigenen Dino-Park bauen

Chaostheorie als Videospiel: Jurassic World Evolution wurde als große Überraschung in einem Teaser zur Gamescom angekündigt. Das Game ist ein spiritueller Nachfolger von JP: Operation Genesis, in dem der Spieler seinen eigenen Park bauen konnte. Fans hielten das Spiel lange durch Mods am Leben, doch schlussendlich musste einfach ein neues Spiel folgen, schließlich ist das Spielkonzept schlicht so reizvoll.

Als ein riesiger Fan der Filmreihe und Rollercoaster Tycoon, das ich als Kind so lange spielte wie kein anderes Spiel, kann ich den Release dieses Titels kaum abwarten. Dass ehemalige Entwickler von RCT bei dem Spiel nun beteiligt sind, lässt meinen Hype auch nicht schrumpfen.

Build your own Jurassic World, bioengineer new dinosaur breeds, and construct attractions, containment and research facilities. Every choice leads to a different path and spectacular challenges arise when ‘life finds a way.’

Jurassic Park Videospiele haben eine lange Tradition und eine noch längere Liste an Kritikpunkten. So richtig konnte kein Spiel überzeugen oder langfristig das Interesse packen. Das LEGO-Spiel war definitiv spaßig, aber auch weit von einem aufregenden Kanon-Titel entfernt; zuletzt enttäuschte Telltales Quick-Time-Event-Orgie im großen Stil.

Bis zur Verkündigung von Jurassic World Evolution lag meine Hoffnung eher auf einigen Indie-Titeln, die Isla Nublar Ehre erwiesen könnten. Bis vor wenigen Wochen schien die größte Leistung der JP-Spiele die Karriere von Michael Giacchino zu sein, doch das ändern sich hoffentlich. Nun scheint die Insel gerettet. Bis das Chaos ausbricht natürlich. Aber das ist alles Teil des Plans.


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Nicht-gelöschte Hate Tweets vor die Twitter-Zentrale gesprüht

Nicht-gelöschte Hate Tweets vor die Twitter-Zentrale gesprüht heytwitter-hate-tweets

Bestimmt seid ihr im Netzt auch schon einmal über intoleranten Scheiß gestolpert, den Beknackte als Meinung kundtun. Vielleicht habt ihr den rassistischen Inhalt dann bei der entsprechenden Plattform gemeldet. Das ist eine gute Sache, weil wir so gemeinschaftlich das Netz zu einem besseren Ort machen können. Theoretisch. Denn vermutlich habt ihr dann auch mal verstört vor dem Rechner gesessen, weil Facebook und Co. nichts gegen das Gemeldete unternommen haben. So geschah es bei Shahak Shapira etliche Male, so dass der Satiriker sich einige Schablonen gebastelt und etliche der Hate Tweets direkt vor die Zentrale von Twitter gesprüht hat.

„Over the last months, I reported about 300 hate tweets. Twitter failed to delete most of them, so I sprayed them in front of their office.“

via: testspiel

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D23 Expo 2017: The Last Jedi BTS, Battlefront II, Charakterposter, A Wrinkle in Time, Star Wars Land & Hotels & VR Game

Die Disney D23 Expo ist eine Fanmesse für die kommenden Filme des Mäuseunternehmens, die alle zwei Jahre stattfindet. Bei der Bandbreite und dem Aufgebot, das scheinbar von Jahr zu Jahr wächst, könnte man aber wohl bald auf einen jährlichen Rhythmus umschalten. Es gab viele Videos, Trailer und Neuigkeiten. Let’s jump right in.

Das Highlight war natürlich das jährliche Star Wars Behind-the-Scenes Video. Die bisherigen Videos, insbesondere das zu The Force Awakens, waren sehr erfolgreich und halfen einen Mythos um die Filmproduktion zu kreieren, während sich hinter den Kulissen eigentlich die Probleme häuften. Pewfreund Matthias hat auf Moviepilot eigentlich alles perfekt zusammengefasst, was man zu dem Video sagen könnte. Da ich neugierig war und bereits über ein paar Story Leaks Bescheid weiß, hat das Video für mich einen faden Beigeschmack; scheint es doch einige Gerüchte, von denen ich nicht unbedingt ein Fan bin, zu zementieren. Ich schließe weiterhin nicht aus, dass mich Rian Johnson mit The Last Jedi überraschen kann, aber ich sehe langsam rot was diese Trilogie angeht. Mal abwarten bis Dezember.

Auch bei den Videospielen gab es eher ein Featurette als einen neuen Trailer, das sich jedoch auf die Geschichte der Einzelspielerkampagne fokussierte. Mir gefällt das alles bisher sehr gut, Battlefront II ist meiner Ansicht nach einer der wenigen kreativen Versuche, im neugeschaffenen Expanded Universe interessante Geschichten zu erzählen, die den übergeordneten Mythos unterstützen. Vielleicht gefällt mir auch nachher The Force Awakens besser, wenn Battlefront II diese dreißigjährige Brücke zwischen den Trilogien schließt. Die Bücher von Chuck Wendig gefielen mir nämlich nicht.

Weiterhin bekam jede Hauptfigur aus The Last Jedi ein Charakterposter. Die Figuren müssen wohl in blutrote Farbe gefallen sein. Was das nur bedeuten könnte? So richtig funktionieren tut das Design für mich nur bei Kylo und seiner Mutter, ansonsten wirkt es zwar einheitlich, aber zu dramatisch. Übrigens haben sowohl Luke als auch Rey Anakins Lichtschwert in der Hand. Hmmm. Mysteriös! Die Poster gibt es in höher Auflösung zum Download wie immer bei den IMP Awards.






Ebenfalls neu vorgestellt wurde der Plan für das Star Wars Land bzw. Galaxy’s Edge, wie Disney den Park gerne branden würde. Das äußerst beeindruckende Modell sieht aus wie ein schmutziges Naboo bzw. wie eine Mischung aus dem Archiktekturstil von Tatooine und Naboo sowie der Vegetation von Yavin IV und Takodana . Sieht sehr vielversprechend aus und wird von mir natürlich irgendwann mal besucht werden.

Ava DuVernays Buchverfilmung A Wrinkle In Time bekam einen visuell beeindruckenden Trailer geschenkt, der mich aber recht kalt lässt. Könnte ein netter Kinderfilm sein, mich packt der Stoff trotz den hübschen Bildern eher nicht.

Zusammen mit Lenovo plant Disney ebenfalls ein Star Wars VR Spiel. Viel ist noch nicht bekannt, aber man wird wohl ein Lichtschwert schwingen dürfen. Lässt das Spiel einen tatsächlich zum Jedi werden? Wird werden es noch dieses Jahr herausfinden.

Die beste Nachricht jedoch habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Disney plant ein Star Wars Hotel, in dem jeder Gast seine eigene Geschichte in einer weit, weit entfernten Galaxie ausleben kann. Das Design des Hotels soll so wirken, als wäre man an Bord eines Raumkreutzers in den Sternen. Das hört sich extrem grandios und wie der feuchte Traum eines jeden Rollenspielers an.

Here’s what we know so far:

– All of the employees (or ‘cast members’, in Disney Park lingo) will be in costume and in character

– Each guest will get a storyline, which Disney specifically says will “touch every single minute of your day”

– It’s meant to take place on a space ship; ‘windows’ will only show space.

“Jede einzelne Sekunde des Tages” soll die Story einen Einfluss auf den Tagesablauf des Besuchers haben, verspricht Disney. Das könnte eventuell etwas nervig sein, womöglich aber auch die erste echte Umsetzung eines Parks à la Westworld darstellen. Wie auch immer, ich will dahin! Hoffentlich ist das Hotel dann tatsächlich mit Schauspielern und interaktiven Möglichkeiten versehen. Ich befürchte nämlich eher eine glorifizierte Variante des Star Wars Identities Quatschs.

Für alle weiteren Nachrichten wie zum Beispiel das Casting der Hauptdarsteller von Aladdin, den neuen Ankündigungen von Pixar, dem grausigen Design von Tim Burtons Dumbo und vielem mehr geht ihr bitte auf den Blog von Disney-Überfan Spinatmädchen, die alles fantastisch zusammengefasst hat.


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