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D23 Expo 2017: The Last Jedi BTS, Battlefront II, Charakterposter, A Wrinkle in Time, Star Wars Land & Hotels & VR Game

Die Disney D23 Expo ist eine Fanmesse für die kommenden Filme des Mäuseunternehmens, die alle zwei Jahre stattfindet. Bei der Bandbreite und dem Aufgebot, das scheinbar von Jahr zu Jahr wächst, könnte man aber wohl bald auf einen jährlichen Rhythmus umschalten. Es gab viele Videos, Trailer und Neuigkeiten. Let’s jump right in.

Das Highlight war natürlich das jährliche Star Wars Behind-the-Scenes Video. Die bisherigen Videos, insbesondere das zu The Force Awakens, waren sehr erfolgreich und halfen einen Mythos um die Filmproduktion zu kreieren, während sich hinter den Kulissen eigentlich die Probleme häuften. Pewfreund Matthias hat auf Moviepilot eigentlich alles perfekt zusammengefasst, was man zu dem Video sagen könnte. Da ich neugierig war und bereits über ein paar Story Leaks Bescheid weiß, hat das Video für mich einen faden Beigeschmack; scheint es doch einige Gerüchte, von denen ich nicht unbedingt ein Fan bin, zu zementieren. Ich schließe weiterhin nicht aus, dass mich Rian Johnson mit The Last Jedi überraschen kann, aber ich sehe langsam rot was diese Trilogie angeht. Mal abwarten bis Dezember.

Auch bei den Videospielen gab es eher ein Featurette als einen neuen Trailer, das sich jedoch auf die Geschichte der Einzelspielerkampagne fokussierte. Mir gefällt das alles bisher sehr gut, Battlefront II ist meiner Ansicht nach einer der wenigen kreativen Versuche, im neugeschaffenen Expanded Universe interessante Geschichten zu erzählen, die den übergeordneten Mythos unterstützen. Vielleicht gefällt mir auch nachher The Force Awakens besser, wenn Battlefront II diese dreißigjährige Brücke zwischen den Trilogien schließt. Die Bücher von Chuck Wendig gefielen mir nämlich nicht.

Weiterhin bekam jede Hauptfigur aus The Last Jedi ein Charakterposter. Die Figuren müssen wohl in blutrote Farbe gefallen sein. Was das nur bedeuten könnte? So richtig funktionieren tut das Design für mich nur bei Kylo und seiner Mutter, ansonsten wirkt es zwar einheitlich, aber zu dramatisch. Übrigens haben sowohl Luke als auch Rey Anakins Lichtschwert in der Hand. Hmmm. Mysteriös! Die Poster gibt es in höher Auflösung zum Download wie immer bei den IMP Awards.






Ebenfalls neu vorgestellt wurde der Plan für das Star Wars Land bzw. Galaxy’s Edge, wie Disney den Park gerne branden würde. Das äußerst beeindruckende Modell sieht aus wie ein schmutziges Naboo bzw. wie eine Mischung aus dem Archiktekturstil von Tatooine und Naboo sowie der Vegetation von Yavin IV und Takodana . Sieht sehr vielversprechend aus und wird von mir natürlich irgendwann mal besucht werden.

Ava DuVernays Buchverfilmung A Wrinkle In Time bekam einen visuell beeindruckenden Trailer geschenkt, der mich aber recht kalt lässt. Könnte ein netter Kinderfilm sein, mich packt der Stoff trotz den hübschen Bildern eher nicht.

Zusammen mit Lenovo plant Disney ebenfalls ein Star Wars VR Spiel. Viel ist noch nicht bekannt, aber man wird wohl ein Lichtschwert schwingen dürfen. Lässt das Spiel einen tatsächlich zum Jedi werden? Wird werden es noch dieses Jahr herausfinden.

Die beste Nachricht jedoch habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Disney plant ein Star Wars Hotel, in dem jeder Gast seine eigene Geschichte in einer weit, weit entfernten Galaxie ausleben kann. Das Design des Hotels soll so wirken, als wäre man an Bord eines Raumkreutzers in den Sternen. Das hört sich extrem grandios und wie der feuchte Traum eines jeden Rollenspielers an.

Here’s what we know so far:

– All of the employees (or ‘cast members’, in Disney Park lingo) will be in costume and in character

– Each guest will get a storyline, which Disney specifically says will “touch every single minute of your day”

– It’s meant to take place on a space ship; ‘windows’ will only show space.

“Jede einzelne Sekunde des Tages” soll die Story einen Einfluss auf den Tagesablauf des Besuchers haben, verspricht Disney. Das könnte eventuell etwas nervig sein, womöglich aber auch die erste echte Umsetzung eines Parks à la Westworld darstellen. Wie auch immer, ich will dahin! Hoffentlich ist das Hotel dann tatsächlich mit Schauspielern und interaktiven Möglichkeiten versehen. Ich befürchte nämlich eher eine glorifizierte Variante des Star Wars Identities Quatschs.

Für alle weiteren Nachrichten wie zum Beispiel das Casting der Hauptdarsteller von Aladdin, den neuen Ankündigungen von Pixar, dem grausigen Design von Tim Burtons Dumbo und vielem mehr geht ihr bitte auf den Blog von Disney-Überfan Spinatmädchen, die alles fantastisch zusammengefasst hat.


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Epic German Zwillenmann Bamboozled by Daily Mail

Der Epic German Zwillenmann Jörg Sprave, der deutsche Ingenieur hinter dem Slingshot-Channel, ein inzwischen höchst erfolgreicher Kanal auf YouTube und seit über einem halben Jahrzehnt ein großer Pew-Favorit, hat Probleme mit YouTube und der Daily Mail. Auf dem Slingshot-Channel baut der Deutsche seit Jahren hobbymäßig exotische Zwillen und andere kreative Waffen, die er mit stark deutschem Akzent in englischer Sprache vorstellt und testet. Es geht Sprave nicht um den Einsatz der Waffe in einem echten Szenario, sondern um die Herausforderung beim Bau kreativer Ideen, oft in Verbindung mit popkulturellem Hintergrund.

Nun zum Problem: Sprave hat eine auf Amazon erhältliche Schutzweste reviewt, die vor Messerstichen schützen soll. Dass Sprave, wie die Daily Mail berichtet, in dem Video Terroristen zeigen soll, wie man die Schutzweste am besten umgeht, halte ich persönlich für schwierig. Sprave zeigt im Reaktionsvideo, dass er die Weste in dem Zentrum an der vermeintlich stärksten Stelle testete.

Die billige Qualität des Produkts sollte hier offenbart werden. Trotzdem ist das Video mit dem clickbait-y Titel “How To Pierce A Stab Proof Vest” versehen worden. Ich habe das Video nicht gesehen, kenne Sprave und seine Videos aber seit sehr langer Zeit. Trotzdem glaube ich, dass das Video durchaus falsch aufgenommen werden konnte. Früher ging es nur um den Abschuss von Schleuderprojektilen auf Kartons, später kamen mit größerem Budget und höheren Zuschauerzahlen Zombieköpfe aus Gelee und andere Ziele hinzu.

Als Reaktion auf den Artikel aber nahm YouTube das Video offline und versah Spraves Kanal mit einem Strike. Sollten zwei weitere folgen, verliert Sprave seinen Kanal und damit sein Einkommen, denn er betreibt sein Hobby inzwischen vollberuflich. Diese Kritik kommt kurz nach dem so genannten Westminster Attack in London, bei dem der Terrorist u.a. einen Polizisten mit einem Messer tötete, der eine Schutzweste trug. Die Daily Mail zieht explizit die Parallele in ihrem Artikel, berichtet über Aussagen der Innenministerin, die das Video explizit kritisierte.

Die Reaktion YouTubes ist bedauerlich. In jüngster Zeit hagelte es teilweise berechtigte, teilweise unberechtigte Kritik an einigen Videos bekannter YouTuber wie PewDiePie, den ein Wallstreet Journal Hitpiece traf. Gleichzeitig ist die hysterische Reaktion aber auch eine Reaktion auf die Nachricht aus der letzten Woche zu sehen, wo Unternehmen wie AT&T und Verizon ihre Werbespots von YouTube nahmen, nachdem diese vor Videos mit rassistischen und andersweitig kontroversen Inhalten und Aussagen liefen. Es steht also der Vorwurf im Raum, dass das Alphabet-Unternehmen mit diesen Inhalten Gewinn produziert.

Der PR-Move YouTubes ist daher verständlich. Trotzdem muss man bei den Inhalten unterscheiden und diese notwendige Trennschärfe fehlt bei dem Unternehmen seit Jahren. Interessanter als die internen Entscheidungen bei YouTube finde ich diesen Vorfall jedoch im Kontext der letzten Meldungen über gleiche Vorfälle. Der Artikel schlägt in die gleiche Kerbe wie andere in den vergangenen Monaten und die (wahrgenommene) Kluft zwischen neuen und alten Medien wird scheinbar bewusst vertieft, wie viele User jetzt in den Kommentaren berichten. Sie beklagen die journalistische Arbeit der Daily Mail, eine Schmierkampagne bekannter Kanäle auf dem neuen Medium finde statt.

Bei PewDiePie, mit seinen Millionen jungen Fans und als Gesicht der Plattform, einer Rolle, der er sich schlicht verweigert, ist all dies im Grundgedanken noch nachvollziehbar. Bei Sprave ist der Kontext seiner langjährigen Produktion jedoch wichtig. Eine kurze YouTube-Suche offenbart viele ähnliche Videos ohne diese Formulierungen und ich glaube, ohne das Video gesehen zu haben, dass Sprave eher stolz auf seine Speer-Kreation war als alles andere. Es geht immerhin nicht darum, dass Sprave offenbart, wo und wie man Menschen tötet, sondern er zeigt wie leicht seine Waffe durch die billige Produktion schneiden konnte. Dass Jörg Sprave nun zwischen die Fronten gerät, ist einfach schade. Er sieht die Sache vielleicht ein bisschen zu naiv und einige seiner Videos finde ich vielleicht von den Formulierungen und Darstellungen selbst etwas zu krass, aber als langjähriger Zuschauer weiß ich, dass hier keine Böswilligkeit mit im Spiel war. Nur weil seine Videoinhalte teilweise als anstößig empfunden werden können, sollte er seinen Kanal nicht verlieren.


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Meine Woche (81)

Meine Woche (81) Meine-Woche-81_01

Ich bin krank. Mal wieder. Das ärgert mich vor allem, weil wir just diese Woche Besuch hatten. Und nein, damit meine ich nicht „irgendwann“ im Laufe der Woche, sondern DIE Woche. Okay, jetzt nicht alle 168 Stunden, aber eben jeden Tag. Wenigstens bin ich aber heute erst so richtig durch (deshalb heute auch deutlich weniger hier im Blog als gewohnt)…

Meine letzte Woche

Zunächst einmal habe ich meinen neuen hochfahrbaren Schreibtisch in Betrieb genommen, der zur vollständigen Umgewöhnungspanik gleich mit neuem Desktop-Equipment daher kommt. Mittlerweile sind auch beinahe sämtliche Zweifel verflogen, meine unbeschriftete(!) Tastatur müsse umgetauscht werden. Ja, ich habe Angst vor fies-kleinteiligen Passworteingaben, aber im Alltag komme ich doch erstaunlich gut damit klar, „blind“ zu schreiben. Und es schaut halt einfach verdammt cool aus.

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Da der Kopf gerade pocht, halte ich den Rest mal kurz. Montag und Dienstag waren die Schwiegereltern in Spé da, haben mit uns lecker gegessen und dabei geholfen, die neuen Vorhänge zu kürzen. Wo wäre man nur ohne Eltern?!

Mittwoch kamen dann Freunde aus Augsburg mitsamt neun Monate alter Tochter. Das Wichtigste vorab: Ja, das Kind hat überlebt (und das trotz unserer noch immer mehr als suboptimal „eingerichteten“ Wohnung…).

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Wir waren im „Blumencafé“ frühstücken, weil ich das mit dem „Anna Blume“ verwechselt hatte (Idiot!). Ist aber auch sehr nett und schmackhaft (nur etwas teuer). Dafür gab es schöne Aras zu sehen. Außerdem waren wir u.a. noch beim Klunkerkranich und haben mit der Kleinen zusammen das Derby geschaut. So richtig interessiert hat sie das Geschehen auf dem Rasen jedoch nicht – Lichtschalter und Kuscheltiere haben gewonnen. Ansonsten haben wir noch eine kleine Schärfe-Challenge bestritten – dazu zu gegebener Zeit mehr.

Und nein – ich bin überhaupt nicht froh, dass sie jetzt weg sind. Ganz im Gegenteil! Vermutlich wird es leider viel zu lange dauern, bis man sich mal wieder sieht (bis dahin kann die Kleine vermutlich Geige spielen).

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Leider hat sich im Laufe der Woche mein Halskratzen (Dienstag) zu einer wahrhaftigen grippe-ähnlichen Erkrankung (heute) entwickelt. Jeden Tag ging es etwas schlechter. Jaja, Männer-Geweine und mimimi, I know – aber muss das tatsächlich schon wieder sein? Erst kurz vor dem Umzug Mitte Februar lag ich (vermutlich mit NRW-Viren) flach, jetzt also die Ost-Variante. Menno!

Dennoch habe ich mich heute aufgerafft und zum „Start-up Food Market“ in Wedding geschleppt. Nur doof, dass da eine ultralange Schlange vor dem Eingang auf uns gewartet hat. Statt origineller Foodporn-Happen gab es also ein Brötchen beim S-Bahnhof. Yay. Und mir explodiert gleich der Kopf… Das führt auch dazu, dass ich meine Nächstwochenplanung etwas überdenke. Eigentlich sollte es Dienstag zur „Playstation Experience“ nach München gehen. Zeit- und Krankheitsbedingt ist mir aktuell eher nach hier bleiben. Das Hotel hat jedoch was dagegen und will nur 10% des Kaufpreises bei Stornierung erstatten. Uncool. So muss ich spontan schauen, ob es Dienstagmittag reicht, aktuell rechne ich aber eher mit einigen Fehlausgaben…

Darauf freue ich mich!

Zunächst mal heute Abend auf das Disco Ensemble-Konzert, auch wenn ich nicht wirklich mitmischen können werde. Ansonsten morgen noch ein Konzert, gaaaanz vielleicht Videospiele in München und am Samstag ein kulinarisches Bloggerevent hier in Berlin, ehe Sonntag die Premiere vom neuen „Glöckner von Notre Dame“-Musical ansteht. Dazu stehen auch noch diverse Videoproduktionen auf dem Plan – fehlt eigentlich nur noch, dass ich endlich mal wieder (für längere Zeit) gesund bin…

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SILENCE

altSILENCE – Bundesstart 02.03.2017

Als sich Regisseur Martin Scorsese mit WIE EIN WILDER STIER das erste Mal an eine Biografie wagte, nun, da schrieb er Filmgeschichte. Nicht ohne den unverkennbaren Einfluss von Hauptdarsteller Robert de Niro, der sich für die Produktion unglaublichen körperlichen Veränderung hingab. Erst 17 Jahre später sollte die Geschichte des Dalai Lama erzählt werden, und 2004 folgte das Portrait um das wilde Treiben des Milliardärs Howard Hughes. Jeder Film besitzt seinen eigenen Ton, sein eigenes Tempo, seine eigene Struktur. Scorsese war und blieb kreativ. Bereits Mitte der 1980er spielte Scorsese aber schon mit einer anderen, aber speziellen Art von Biografie. Es war der Roman SILENCE, welcher von zwei Missionaren handelt, die nach Japan reisen, um einen abtrünnigen Priester der gleichzeitig ihr Mentor war, zurück zu holen. Pech nur, dass der christliche Glaube in Japan verboten ist und unter schwerer Strafe steht.

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Mitte des siebzehnten Jahrhunderts. Zwei portugiesische Priester wollen nicht wahr haben, dass sich ihr Mentor, der als Missionar in Japan tätig war, vom christlichen Glauben abgewandt hat. Ihnen ist durchaus bewusst, das die Gefahr groß ist, selbst erwischt zu werden, und dass sie sich damit drastischen Strafen und Folter aussetzen würden. Aber das Herz will, was der Glaube verlangt. Und somit geht Martin Scorsese einen äußerst steinigen Weg, der sich zwischen Tatsachen und Fiktion bewegt. Basiert die eigentliche Geschichte auf wahren Begebenheiten, wollte sich Scorsese nicht von den realen Figuren einschränken lassen, oder sich der Kritik um ihre Darstellung aussetzen. Seine Herzensangelegenheit war der Grundtenor der Geschichte.

Kameramann Rodrigo Prieto hat schon vorher zweimal mit dem Regisseur zusammen gearbeitet, und das diese Zusammenarbeit fruchtet merkt man sofort an der einfühlsamen Bildgestaltung, welche den Ton der jeweiligen Szenen auffängt. Meist beherrschen epische Bilder die Leinwand, aber ab und an auch sehr eindringliche Nahaufnahmen. Scorsese hat diese Ebene der Bilder für SILENCE auch dringend nötig. Denn der Film verliert an vielen Stellen das Verständnis zwischen Epos und Länge. So epochal manche Bilder auch anmuten, sind wesentliche Szenen viel zu lang inszeniert und ausgespielt. Auch wenn Andrew Garfield die Rolle seiner bisherigen Karriere spielt, kann er die Längen nicht wirklich auffangen.

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Es ist auffallend, dass Martin Scorsese sich einem Akira Kurosawa oder David Lean annähern wollte. Allerdings nicht als Imitation, sondern tatsächlich als Inspiration. Daran tat er durchaus gut, allerdings trägt SILENCE immer einen leicht bitteren Beigeschmack. Was wollte Scorsese, der das Drehbuch zusammen mit Jay Cocks schrieb, mit der Geschichte ausdrücken? Worin liegt die Motivation, die Japaner grundsätzlich als schlechte Menschen darzustellen? Es sei denn, sie sind arme Bauern, die sich dem christlichen Glauben zugewandt haben. Dabei muss man nicht anzweifeln, dass Methoden und Repressalien einen faktischen Ursprung haben.

Was dem Film allerdings fehlt, ist den Tenor der Geschichte in seinen zeitlichen Kontext zu setzen. Die Handlung macht es sich ziemlich einfach, indem sie jeden nicht christlichen Japaner als böse interpretiert. Mit 350 Jahren Abstand zu der Historie, hätte es eine differenziertere Annäherung an die Thematik geben müssen. Zweifellos darf dabei nichts beschönigt oder entschuldigt werden. Aber Scorsese hat seine skrupellosen und brutalen Mafia-Figuren immer so sympathisch und nah am Mensch inszeniert, dabei dennoch ihren wahren Charakter nie weichgespült. Für ein Projekt, welches 25 Jahre in Arbeit war, wäre das auch für SILENCE ein guter Ansatz gewesen.

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SILENCE
Darsteller: Andrew Garfield, Adam Driver, Liam Neeson, Tadanobu Asano, Ciarán Hinds u.a
Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: Jay Cocks, Martin Scorsese
Kamera: Rodrige Prieto
Bildschnitt: Thelma Schoonmaker
Musik: Kathry Kluge, Kim Allen Kluge
Produktionsdesign: Dante Ferretti
161 Minuten
Taiwan – Mexico – USA 2016

Promofotos Copyright Concorde Filmverleih

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Wowcast 82: Wir Sind Die Flut – Interview mit Regisseur Sebastian Hilger

Im 82. Wowcast gibt es eine kleine Premiere. Zum ersten Mal interviewen wir mit Sebastian Hilger, den Regisseur des deutschen Mystery/Science-Fiction-Films Wir Sind Die Flut, einen echten Filmschaffenden.

René und ich reden zu Beginn kurz über Trump, bevor ich mich mit Sebastian Hilger über seinen fantastischen Film unterhalte. Wir sprechen über den deutschen Genrefilm, das Problem der Deutschen mit Science-Fiction, das böse Internet, Neunzigernostalgie, das Scheitern junger Erwachsener, wieso man den Film unbedingt im Kino sehen muss und die Probleme der Filmfinanzierung in im Standort Deutschland.

Wir Sind Die Flut gibt es aktuell in diesen Kinos zu sehen.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen.

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Shownotes:

Offizielle Webseite des Films
Filmmusik
Wikipedia-Eintrag
imdb

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