Image ScreenshotBeamKonto-620x388.jpg

Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update)

alt

Durch einen Artikel auf deutsche-science-fiction.de (den ich heute dort merkwürdigerweise nicht mehr finde) wurde ich gestern daran erinnert, dass auch ich noch eBooks auf Beam eBooks anbiete. Das sind im Prinzip Altlasten aus der Zeit, bevor der Shop zu Luebbe gehörte.

In dem nicht mehr sichtbaren Text wurde bemängelt, dass man im Publisherkonto nur Verkäufe aus dem Jahr 2017 einsehen kann.

Also versuchte ich mich an meinem Konto anzumelden. Da der Shop völlig anders aussieht als früher dachte ich mir schon, dass das nicht zu einfach werden würde. Tatsächlich konnte ich mich nicht einloggen. Der Versuch, mir einen Link zur Generierung eines neuen Passworts zusenden zu lassen, war zwar erfolgreich, allerdings erhielt ich nur den Fehler »This value should not be blank«, wenn ich dort versuchte, ein neues anzulegen.

Verblüffenderweise antwortete der Support schnell (das kennen wir ja auch anders), allerdings wies die Antwort bereits darauf hin, dass die Betreiber ihren Shop nach all den Jahren immer noch nicht im Griff haben:

ich habe den Fehler gefunden, leider war Ihr Profil bei uns im »neuen« Shop noch nicht vollständig gepflegt. Ich habe dies eben für Sie nachgepflegt. Bitte sehen Sie sich Ihre Daten aber auch noch mal an, nicht das es hier zu einem Fehler kommt. Wenn Sie jetzt noch mal versuchen das Passwort zurückzusetzen, sollten Sie hierbei keine Probleme mehr haben

Tatsächlich konnte ich mich jetzt einloggen. Die Migration der Kundenkonten hatte allerdings offensichtlich nicht korrekt funktioniert, wenn da erst noch ein Mitarbeiter anfassen musste.

Allerdings liegt da noch viel mehr im Argen, denn im Publisher-Konto traf mich dann fast der Schlag.

Zum einen sind tatsächlich nur Absatzzahlen aus 2017 sichtbar. Das ist ganz sicher nicht korrekt, denn die Betreiber bieten meine eBooks seit dem Inhaberwechsel an, und es sollte eine lückenlose Auflistung über alle Jahre geben, nicht nur über 2017 (das Einstelldatum kann man im Backend sehen). Wie das rechtlich zu bewerten ist, werde ich noch versuchen in Erfahrung zu bringen.

alt

Zum anderen – und das ist absolut unfassbar – stand an den beiden Anthologien DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – ÆTHERGARN und DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER ein Preis von einem Euro.

Und das obwohl ich die eBooks kostenlos unter CC-Lizenz in den Shop eingestellt hatte. Zu keiner Zeit habe ich diesen Preis geändert. Die Preisänderung hat also der Betreiber von Beam eBooks durchgeführt, und zwar ohne mich zu fragen.

Das ist nichts anderes als eine Frechheit und ganz sicher rechtlich mehr als fragwürdig. Auch dann, wenn es sich um einen technischen Fehler handelt.

Ich habe jetzt nochmals den Support angefragt, wie ich an die Daten von vor 2017 komme und warum sie unilateral und ohne Rücksprache irgendwelche falschen Preise für eBooks einstellen. Über die Antworten werde ich hier informieren.

Unfassbar. #neuland-Firmen …

[Update] die Antwort:

alle Verkäufe die vor dem 1.1.2017 gelaufen sind, kann ich Ihnen gerne aus dem alten System herausziehen. Für welchen Zeitraum fehlen Ihnen Abrechnungen?
Wir spielen eigentlich nur Preise aus die uns so in das System eingepflegt wurden, vielleicht können Sie mir kurz erklären wo hier genau das Problem liegt. Sie erreichen mich telefonisch auch unter 0221 / xxxx-xxxx, dass macht es vielleicht leichter.

Nein, das werde ich ganz sicher nicht telefonisch klären, denn dann fehlen mir jegliche Belege. Ich habe die jetzt aufgefordert, mir sämtliche Verkäufe/Nichtverkäufe/Abrechnungen seit der Shopübernahme im September 2014 zur Verfügung zu stellen und nochmal gefragt, wie sie dazu kommen, andere als die von mir genannten Preise einzustellen.

[Update] Offenbar ist der neue Shop noch kaputter, als man annehmen könnte, denn während mir im Backend für die beiden Bücher ein Preis von jeweils einem Euro angezeigt wird, ist der Preis im Frontend, also im Shop, 0,00 Euro, also korrekt. Dennoch ist die technische Umsetzung offensichtlich mangelhaft.

The post Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update) appeared first on PhantaNews.

(more…)

Read More

Jurassic World Evolution lässt uns einen eigenen Dino-Park bauen

Chaostheorie als Videospiel: Jurassic World Evolution wurde als große Überraschung in einem Teaser zur Gamescom angekündigt. Das Game ist ein spiritueller Nachfolger von JP: Operation Genesis, in dem der Spieler seinen eigenen Park bauen konnte. Fans hielten das Spiel lange durch Mods am Leben, doch schlussendlich musste einfach ein neues Spiel folgen, schließlich ist das Spielkonzept schlicht so reizvoll.

Als ein riesiger Fan der Filmreihe und Rollercoaster Tycoon, das ich als Kind so lange spielte wie kein anderes Spiel, kann ich den Release dieses Titels kaum abwarten. Dass ehemalige Entwickler von RCT bei dem Spiel nun beteiligt sind, lässt meinen Hype auch nicht schrumpfen.

Build your own Jurassic World, bioengineer new dinosaur breeds, and construct attractions, containment and research facilities. Every choice leads to a different path and spectacular challenges arise when ‘life finds a way.’

Jurassic Park Videospiele haben eine lange Tradition und eine noch längere Liste an Kritikpunkten. So richtig konnte kein Spiel überzeugen oder langfristig das Interesse packen. Das LEGO-Spiel war definitiv spaßig, aber auch weit von einem aufregenden Kanon-Titel entfernt; zuletzt enttäuschte Telltales Quick-Time-Event-Orgie im großen Stil.

Bis zur Verkündigung von Jurassic World Evolution lag meine Hoffnung eher auf einigen Indie-Titeln, die Isla Nublar Ehre erwiesen könnten. Bis vor wenigen Wochen schien die größte Leistung der JP-Spiele die Karriere von Michael Giacchino zu sein, doch das ändern sich hoffentlich. Nun scheint die Insel gerettet. Bis das Chaos ausbricht natürlich. Aber das ist alles Teil des Plans.


(more…)

Read More

The Smog of the Sea – Neue Jack Johnson Dokumentation in voller Länge online

Ich konnte mit der letzten Dokumentation aus dem Hause Brushfire Records nicht wirklich viel anfangen. Doch zum Verkaufsstarts der Tickets für die Sommertour von Musiker Jack Johnson wurde neben dem neuen Song Fragments auch die Doku komplett online gestellt, für die der Song geschrieben wurde.

In The Smog of The Sea geht Johnson mit bekannten Gesichtern aus seinem bisherigen Œuvre und einem Meeresbiologen auf Schifffahrt in den Atlantik, um dort die so genannten Plastikmüllflecken in den Ozeanen zu untersuchen. Ich hatte lange an den Mythos geglaubt, dass diese in etwa so wie eine Müllhalde im Wasser aussehen. In Wahrheit handelt es sich aber um billionenfache, klitzekleinen Plastikteilchen, die – wie der Titel schon verrät – unter der Oberfläche fast so etwas wie einen Smog kreieren. Während das Meer vom Schiff aus perfekt und blau in der Sonne erstrahlt, verheddern sich unter der Oberfläche Plastikteilchen mit Braunalgen oder werden von Fischen gefressen.

Die Doku ist ziemlich knapp, deckt aber in ihrer kurzen Laufzeit schön das Thema im Großen und Ganzen ab. Mir gefallen besonders die Kameraarbeit von Jack Johnson selbst, der neben seiner Profisurfer- und Musikkarriere auch Film studiert hat, sowie seine Ausführungen zu seiner spirituellen Verbundenheit dem Ozean gegenüber. Johnsons Musik ist in den letzten Jahren bei mir nicht mehr ganz so oft am laufen wie früher, aber er ist und bleibt einfach der realste Dude überhaupt.

100% of Jack Johnson’s 2008 tour profits were used to establish the Johnson Ohana Charitable Foundation, an endowment founded by Jack and Kim Johnson to support environmental, art and music education. Jack Johnson also donated 100% of his tour profits to charity from 2010 – 2013. As part of his 2014 From Here To Now To You World Tour, the Johnson Ohana Charitable Foundation offered direct and matching donations to All At Once Non-Profit Partners.

(more…)

Read More

Power

Power power_animated-technik

Eine tolle kleine Animation von Dana Sink, die man unbedingt bis zum Schluss schauen sollte, auch wenn einen die Wiederholungen zunächst irgendwie nicht ganz einleuchten wollen…

„An animated film intersecting machinery, life, and media. Power.“

Read More

John Cessna erstellt die bescheuertsten Weihnachtskarten

John Cessna erstellt die bescheuertsten Weihnachtskarten John-Cessna-christmas-cards_01

Seit nunmehr neun Jahren erstellt und verschickt Comedian John Cessna seine „Viral Christmas Cards“. Was als lustiger Gag begann, ging viral und hat sich mehr und mehr zu einer gekonnten Jahres-Parodie entwickelt. Herrlich unterhaltsam, vor allem, wenn man jetzt eine kleine Zeitreise durch die Jahre unternimmt. Und wer weiß – vielleicht inspiriert euch das ja für eure eigene Karte dieses Jahr. Ihr habt elf Monate, um ein tolles Motiv zu erdenken und umzusetzen!

„In 2008 my mother called and told me since I was away at school, I wouldn’t be in the Christmas photo that year. She jokingly suggested I “sober up” and send out my own Christmas cards. Every year since then I’ve staged a holiday themed photograph. Originally inspired by my mother’s joke, the subject matter has since matured with me. In recent years I have steered their content away from the bottle and have focused on absurdity and insidiousness.“

John Cessna erstellt die bescheuertsten Weihnachtskarten John-Cessna-christmas-cards_02

2014

John Cessna erstellt die bescheuertsten Weihnachtskarten John-Cessna-christmas-cards_03

(more…)

Read More