PewPewPew does #Horrorctober 2015

horrorctober2015

Aus den unterschiedlichsten Gründen habe ich zwar die Liste aus dem letzten Jahr noch nicht völlig durchgespielt, aber im Großen und Ganzen hatte ich im vergangenen Jahr sehr viel Spaß mit dem Horroroctober. Deshalb mache ich auch im Jahr 2015 wieder mit. Meine Liste für den diesjährigen Oktober beinhaltet ein paar kommende und aktuelle Kinofilme, weshalb ich mir sicher bin, dass ich die Liste schaffen werde. Insgesamt definiere ich das “Horror”-Genre erneut recht lose, hole ein paar Klassiker nach und wähle sehr bewusst Filme aus, die mir gefallen könnten. Für schlechte Horrorfilme ist das Leben nämlich zu kurz

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Der Marsianer und der “Gravitationsassistent”

Gravitationsassistenten
20th Century Fox

Ich habe mich bereits im Juni köstlich über einen Satz im ersten Trailer zu Ridley Scotts Verfilmung von The Martian amüsiert.

Kate Mara spielt dort Beth Johanssen, die Navigatorin der “Hermes”. Das ist das Raumschiff im Buch und der Filmadaption, das Menschen von der Erde zum Mars und wieder zurück befördert. In der Geschichte diskutieren die Astronauten, wie sie ihrem auf dem Mars gestrandeten Kollegen zu Hilfe kommen können.

Als Navigatorin schlägt Johanssen auf dem Rückweg zum Mars einen naheliegenden gravity assist vor. Dabei handelt es sich um ein Manöver, bei dem ein zum Beispiel eine kleine Raumsonde bzw. ein kleines Raumschiff an einem wesentlich größeren Körper vorbeifliegt. Dabei kann man die Richtung ändern, bremsen, beschleunigen oder durch die Zündung der Triebwerke eine höhere Effizienz bei Wasserstoff-Sauerstoff-Raketentreibstoffen erzeugen. Das bezeichnet man als Oberth Effect. Armageddon ist natürlich ein Desaster, wenn wir über wissenschaftliche Genauigkeit in Hollywood sprechen, aber die Mond-Slingshot-Szene zeigt zumindest visuell, wie das in etwa sehr vereinfacht aussieht.

Just kidding. Jedenfalls hätte man nun eine ganze Bandbreite an Begriffen gehabt, die in dem Satz eine korrekte Übersetzung ergeben hätten: Swing-by, Slingshot, Schwerkraftumlenkung, Gravitationsmanöver oder Vorbeischwungmanöver – alles geht. Was nicht funktioniert, ist von einem “Gravitationsassistenten” zu sprechen, als handle es sich dabei um ein Teil des Raumschiffes, das man zerstören kann. Man kann dieses Manöver zum Beispiel falsch berechnen, ausführen oder einfach nur versauen. Aber nicht “zerstören”.

Der Film startet nächste Wochenende in den deutschen Kinos und neuerdings wird der Tweet wieder gefavet. Weshalb ich zur Schlussfolgerung komme, dass die die Zeile tatsächlich in der finalen Synchronisation dringelassen haben. Oder die Leute schauen einfach nur den Trailer und wollen wissen, was es damit auf sich hat. Wie auch immer: Ein unglaublicher Fehler, den ich nochmal hier im Blog verewigen wollte.

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